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Abströmung auf der Brandetage

Der Rettungsweg aus einer Etage beginnt nicht erst am Treppenraum. Der durch Oberdruck geschützte Bereich sollte sich möglichst weit in Richtung Nutzungseinheit ausdehnen. Deshalb ist eine Luftströmung gegen die Richtung der Rauchausbreitung notwendig. Rauch wird aus dem Rettungsweg verdrängt und im günstigsten Fall aus dem Gebäude gespült.

Um eine Luftströmung zwischen Treppenraum und Vorraum bzw. Flur bei geöffneten Schleusentüren auf der Brandetage zu gewährleisten, darf es nicht zu einem Druckausgleich kommen.

Die Leckagen in der Gebäudehülle bzw. Fassade bleiben bei der Auslegung unberücksich­tigt, da diese nicht definiert sind. Deshalb müssen andere Abströmmöglichkeiten auf den Etagen geschaffen wer-
den.

Diese Abströmöffnungen sollten vorzugsweise in einem Schacht im Inneren des Gebäudes realisiert werden. Bei Abströmöffnungen in der Fassade des Gebäudes muss der Windeinfluss (Luv/Lee) im Falle
eines Brandesberücksichtigt werden.